«Erst wenn Ordnung herrscht, kann etwas Neues entstehen.»

Wenn ich Bücher lese, dann schreibe ich mir Sätze, die mich bewegen, in mein Gedankenbuch. Das Zitat: «Erst wenn Ordnung herrscht, kann etwas Neues entstehen» ist eine solche Notiz. Jedoch mit einem kleinen, aber besonderen Unterschied.

Das Buch ist nämlich ein Mensch und den Text habe ich nicht gelesen, sondern erzählt bekommen. Im Format «Living Library», kann man, anstatt in einem Buch, im Leben eines Menschen blättern und erfährt dabei in kurzen Gesprächen viele spannende Dinge. 

An diesem Nachmittag habe ich in acht spannenden, vielfältigen und berührenden «Büchern» geblättert. In einem Kapitel ging es zum Beispiel darum, was es bedeutet, im Erfolg sich selbst zu verlieren. Ein weiteres Buch erzählte davon, wie man auch mit wenigen Mitteln extrem viel bewegen kann. Dann erzählte jemand davon, wie sie immer alles ausprobieren wollte und darum in keine Schublade gepasst hat und statt nach einer passenden Schublade zu suchen, einfach etwas Eigenes geschaffen hat. 

In all der Vielfalt gab es aber auch eine Gemeinsamkeit. Aus allen Büchern hat man die aussergewöhnliche Energie gespürt, die man aus einer Tätigkeit zieht, mit der man sich selbst identifizieren kann und in der man einen Sinn sieht. Angesteckt von dieser Energie hätte ich am liebsten stundenlang weiter in den Geschichten dieser Menschen «geblättert». 

Und wenn man dann geht, dann verlässt man die Bibliothek mit einem Kopf voller Fragen: Wo muss ich Ordnung machen, damit wieder Platz ist für Neues? Wo stecke ich meine Energie rein? Wie sähe das Inhaltsverzeichnisses meines Buches aus und mit welchen Kapiteln möchte ich das Buch zukünftig befüllen?
  1. Wie aus Mogli Togli wurde
  2. Mittelland statt Mittelerde
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  4. Ich bin doch kein Kolonialherr!
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